Am Anfang des Experiments wusste ich nicht viel über social media. Ich kannte zwar facebook, twitter und co., doch hab mich nicht viel über ihre Wirkung auf Lernen auseinandergesetzt. Bei der Erstellung meiner Persönlichen Lernumgebung ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie sie mir beim Lernen helfen oder auch ablenken. Wenn man eine Frage hat, wird sie geestellt und man hofft, dass jemand sie beantwortet. Doch währendessen schreiben Freunde um das Wochenende zu planen. Über facebook kann man gespalten sein, doch andere Plattformen wie moodle, dropbox oder wordpress sind für das Lernen in heutiger Zeit unverzichtbar. Ich wusste vor sooc13 nichts über wordpress, und kann mir jetzt durchaus vorstellen, es auch danach zu benutzen. Man freut sich über Kommentare und vor allem, wenn so eine Diskussion entstehen kann.

Durch sooc13 ist mir klar geworden, dass wir Studenten nicht genug vorbereitet werden, um später ein modernes, effektives Lernen mit social media in der Schule ermöglichen zu können. Es ist wichtig sich mit der Zeit anzupassen und insbesondere der Datenschutz im Internet hat mich interessiert und war auch sehr nützlich. Solche Themen würden auch Schüler in der Schule interessiert. Der Kurs hat mir viele Informationen und Kenntnisse überliefert, die wichtig für angehende Lehrer sind.

Die Familienministerin Kristina Schröder fordert facebook-Unterrricht für Schüler, damit die Schüler die Risiken und Chancen beim Umgang mit social media erfahren.(http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/familienministerin-fordert-facebook-unterricht-fuer-schueler-1ed5a-51ca-11-1019096.html) Ich glaube, dass so ein Unterrricht in den nächsten Jahren durchsetzen wird. Jetzt wird von jedem Schüler erwartet, dass er mit word, exel und co. arbeiten kann. Das wird sich auf die soziale Netzwerke ausweiten, da es ein wichtiges Thema ist, das jeden Schüler angeht. Es ist wichtig, dass die Schüler die Gefahr kennen und erfahren, wie sie sich davor schützen können. Auch wird immer mehr die Informationsbeschaffung in Vordergrund gebracht, als das Ausweniglernen von Informationen. Neben soziale Kompetenzen werden den Schülern auch Medienkompetenz vermittelt. Der gesamte Verlauf von sooc13 konnte auch mit den Schülern durchgeführt werden. Ich glaube, dass in der Zukunft der Unttericht durch social media stark beeinflusst wird und so neue Fächer entstehen werden.

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Auf die Frage „Dürfen Schüler und Lehrer Facebook-Freunde sein?“ würde ich zwar ja sagen, doch jeden davon abraten, weil dies viele Schwierigkeiten zur Folge haben kann. Ich finde es sehr wichtig eine Grenze zwischen Privatleben und Beruf zu ziehen. Wenn ich später nach der Schule am Computer sitze, möchte ich mich nicht noch mit den privaten Problemen von Schülern beschäftigen. Warum soll es mich interessierren, wenn ein Schüler sich mit seinen Eltern über die Erhöhung seines Taschengeldes streitet? Es ist eine private Sache, inder ich nicht hineingezogen werden möchte, außer wenn der Konflikt erkaliert. Aber da würde ich mir die Probleme zwar anhören aber ihn zu einer anderen Instanz schicken und nicht versuchen die Probelme selber zu lösen.

Ich sehe als die Aufgabe des Lehrers, den Schüler für das Leben danach vorzubereiten und dazu gehört z.B. Wissensvermittlung, soziale und kognitive Kompetenz… sowie für eine harmonische Atmosphäre in der Klasse zu sorgen. Nur solche Probleme der Schüler, die die Klasse betreffen, müssen von dem Lehrer ernst genommen werden und wenn möglich gelöst werden. Bei solchen Probleme, die die Schüler nicht betreffen, zum Beispiel wenn der Schüler ärger mit seinen Eltern hat, weil sie ihn beim Rauchen erwischt haben, sollen sich die Lehrer heraushalten. Alle Dinge, die keinen Einfluss auf das Lernen der Schüler haben, sollen nicht den Lehrer betreffen. Doch wenn der Konflikt mit den Eltern Einfluss auf das Lernen hat, muss der Lehrer eingreifen und Unterstützung bei anderen Instanzen (z.B. Schulsozialarbeiter) Hilfe suchen. Der Lehrer ist nicht dafür ausgebildet, die Probleme der Schüler zu lösen. Außerdem brauchen auch Lehrer eine Auszeit von der Schule und den Schülern, und dürfen nicht ständig für den Schülern erreichbar sein. 

Ich bin nicht generell gegen den digitalen Austausch, doch facebook halte ich nicht für die richtige Plattform zwischen Schülern und Lehrern. Es muss eine klare Trennung zwischen Schule und Privatleben geben. Ich möchte nicht wissen, was meine Schüler am Wochenende machen und mit wem sie gerade zusammen sind oder nicht. Lernplattformen wie moodle, lo-net² oder think.com, finde ich sehr wichtig für ein mordernes Lernen, die Kommunikationsmöglichkeiten schaffen, aber eine Grenze zwischen privaten und schulischen Angelegenheiten machen. Ich selber als Schüler lernte lo-net² kennen und es hat mir sehr geholfen. Immer wenn ich Fragen zu einem Thema hatte oder mehr Material benötigte, konnte ich sie im lo-net² stellen und mein Lehrer hat die Fragen auch immer zügig beantwortet. Man konnte von Zuhause aus mit Mitschülern kommunizieren, über Aufgaben/ Themen auch mit dem Lehrer diskutieren und extra Material über bestimmte Themen erhalten.

Solche Plattformen würde ich auch später als Lehrer verwenden, doch facebook eher nicht. Lehrer sollen hierbei als Vorbild dienen und, wenn sie in facebook sind, ihr Privatleben schützen und Freundschaftseinladungen von Schüler ablehnen. Man kann als Lehrer den Schülern seine Gründe erklären, sodass vielleicht die Schüler selber über ihr Verhalten nachdenken und besser ihr Privatsphäre schützen.   

Gestern wollte ich mein persönliches Wissensmanagement erstellen, doch ich fand kein Ende. Als Lehrer muss man neben dem Fachwissen der beiden Fächer auch Lernstrategien, soziale Kompetenzen, didaktische und technische Fähigkeiten aufweisen. Würde ich die einzelnen Punkte aufschreiben, würde eine lange Liste entstehen, die nicht im Ansatzweise das darstellt, was ein Lehrer alles können muss.

Ich finde es als Lehrer wichtig, eine allgemeine Wissensbilanz, was Lehrer alles können müssen und sollten, mit der eigenen vergleichen zu können, um die eigenen Schwächen zu erkennen. Außerdem es ist sehr schwer, selber zu bestimmen, ob die eigenen sozialen und didaktischen Kompetenzen ausreichen oder weitere erlernt werden müssen. Den Studenten fehlen einfach noch die Erfahrungen vor der Klasse und das Feedback der Schüler, die die eigenen Kompetenzen am besten bewerten können. Der Vergleich zwischen der allgemeinen und der persönlichen Wissensbilanz hilft die eigenen Schwächen zu erkennen und sich weiter zu entwickeln. In heutiger Zeit müssen wir uns ein lebenlang weiterbilden, besonder als Lehrer, und dazu ist es wichtig, sich immer die Frage zu stellen, was kann ich tun, um besser und kompetenter zu werden. Der Vergleich zwischen meinen Zielen als Lehrer  und der allgemeinenn bzw. geforderte Ziele eines Lehrers helfen, über sich selber nachzudenken und die eigenen Potenziale zu erkennen. Auch ist es wichtig, sich das eigene Umfeld anzuschauen. Wie stehe ich zu den anderen Lehrer, können sie mir bei meiner Entwicklung und Zielerreichung helfen oder hindern sie mich bei meiner Entwicklung. Zudem ist es hilfreich, sein persönliches Wissensmanagement zu hinterfragen, ob die benutzten Strategien und Prozesse optimal sind für die Zielerreichung oder ein Umdenken und Veränderungsmaßnahmen notwendig sind. Hier erkennt man, dass Wissensmanagement dafür sorgt, über alles nachzudenken, was man tut, welche Ziele man verfolgt und welche Strategien man dafür wählt. Ich finde es schade, dass in der Universität Wissensmanagement so wenig behandelt wird, denn Selbstreflexion ist ein wichtiger Schritt für eine erfolgreiche Entwicklung.

Hier habe ich meine PLE erstellt.

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Ich habe mich noch nie so wirklich mit meiner persönlichen Lernumgebung auseinandergesetzt und eigentlich brauche ich nicht viel, ein ruhiges Plätzchen, passende Bücher und Internet, um zusätzliches Material zu finden. Dabei muss ich ehrlich sagen, dass soziale Netzwerke mich bei meinem Lernen nur ablenken. Ich benutze sie nur, wenn ich mich mit Freunden treffen möchte oder Kontakt zu alten Freunde bewahren möchte. Ab und zu, wenn ich bestimmte Fragen habe zur organisatorischen Dinge an der Uni, werden sie dort mal gestellt, aber auch nur wenn die Fragen nicht dringend sind, weil es immer eine Weile dauert, bis mir jemand antwortet. Doch eine Diskussion über ein Thema habe ich in sozialen Netzwerken noch nie geführt. Doch was ich zum Lernen gerne nutze, sind Videos, Artikel und Nachrichten. Dort erhält man oft einen Einblick in das Thema und ein bestimmtes Grundwissen, bis man sich dann vertieft in weiteren Literaturen einarbeitet.

Das ist auch auch für die Schüler ganz wichtig. Ich, als angehende Lehrerin, finde es ganz wichtig, dass die Schüler lernen, passende Materialien und Informationen aus dem Internet auszusuchen und sie auch kritisch zu betrachten. Der Unterricht der Zukunft wird sich in meiner Sicht auf die Informationsbeschaffung konzentrieren. Die Lehrer geben eine Thema vor und die Schüler suchen sich selber Materialien aus, ob Videos, e-books oder Nachrichten, so wird auch ein mehrkanaliges Lernen ermöglicht. Durch selbst gesteuertes Lernen können die Schüler eigene Lernstrategien auswählen und sind selber für ihr Lernergebnis zuständig. Die Lehrer sollen immer weniger Einfluss auf die Lernweise der Schüler haben und ein individuelles Lernen ermöglichen. Dabei darf aber auch nie soziale Kompetenzen vernachlässigt werden. Diskussionen mit einer face- to face Situation sind emotionaler und intensiver als Diskussionen in Foren. Und das soll im Unterricht unbedingt erhalten bleiben, damit die Schüler Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz lernen.